Schutzkonzept CoVid-19

Grundlagen

Das vorliegende Schutzkonzept beruht auf der kantonalen Richtlinie des Mittelschul- und Berufsbildungsamtes «COVID-19 – Rahmenbedingungen des Unterrichts an den Bildungseinrichtungen der Sekundarstufe II und Tertiärstufe B sowie übrige Ausbildungsstätten im Schuljahr 2020/21». Beachtung findet auch die «Covid-19-Verordnung besondere Lage vom 19. Juni 2020».

Die Kantonsschule Uster führt ein Langzeit- und ein Kurzzeitgymnasium. Aufgrund des vom BAG als gering eingestuften Ansteckungsrisikos von Kindern und Jugendlichen gelten zwischen den Schülerinnen und Schülern der 1. bis 3. Klassen keine Abstandsregeln. Die Verhaltensregeln im Hauptgebäude, ausserhalb des Unterrichtszimmers, sind aber auch von den SuS des Untergymnasiums zu befolgen.

Um eine Verbreitung des Corona-Virus zu verhindern, bleibt dieses Schutzkonzept mit den darin enthaltenen Hygiene- und Abstandsregeln (nach Möglichkeit 1.5 m) für die Kantonsschule Uster zentral. Da die Abstandsregel nicht in allen Situationen eingehalten werden kann, wird zusätzlich eine Maskenpflicht mit Ausnahmen eingeführt. Ergänzt werden die Ausnahmen mit einer fixen Sitzordnung.


Geltungsbereich

Dieses Schutzkonzept gilt für alle Personen gleichermassen: für Schülerinnen und Schüler unabhängig ihres Alters, für Lernende, für Lehrpersonen, für Verwaltungsangestellte sowie für Dritte (Lieferdienste, Firmen, Besuchende etc.)
 

Generell

Schriftliche Information vor Schulbeginn: Vor Schulbeginn werden alle Familien, Lehrpersonen und weiteres Personal der KUS über das gültige Schutzkonzept informiert. Zudem wird die Installation des SwissCovidApp empfohlen sowie darauf aufmerksam gemacht, dass Personen mit Krankheitssymptomen zu Hause bleiben müssen.
Mündliche Information der Jugendlichen nach Schulbeginn: Mit allen SuS wird in der 1. Unterrichtslektion das gültige Schutzkonzept besprochen. Die SuS werden aufgefordert bei Krankheitssymptomen zu Hause zu bleiben.
 

Prävention und Regeln

Im Schulhaus werden die aktuellsten Präventionskampagnen aufgehängt. Über die elektronische Informationstafel sind die Präventionskampagnen und -filme aufgeschalten.
Folgende Regelungen werden vor Ort bekannt gemacht:

  • Maskentragpflicht vor Eintritt in die Gebäude
  • rechts/links Verkehr in den Gängen und auf Treppen mit Bodenmarkierungen
  • Hygieneregeln in den WC-Anlagen mit Plakaten
  • «Aufenthaltsverbot» in den WC-Anlagen
  • Trinkwasserfüllstationen nur mit Wasserflaschen mit Plakaten

Generelle Pflicht

Für alle Personen, die sich in den Innenräumen des Bildungszentrums aufhalten oder bewegen, gilt eine generelle Maskenpflicht. Sie gilt insbesondere in jeder Situation in den Gängen und Foyers aller Gebäude des Bildungszentrums. Die Maskenpflicht gilt in den Pausen, die innerhalb der Gebäude verbracht werden. Dabei meint Maskenpflicht das Tragen einer Maske über Mund und Nase. Ausserhalb des Schulgebäudes gibt es keine Maskenpflicht.

 

Teilweise Ausnahmen von der Maskenpflicht

  1. Die Maskenpflicht gilt nicht, wenn die Person für eine geregelte Tätigkeit einzeln an einem Tisch gemäss vorgegebener Sitzordnung sitzt, auch dann nicht, wenn der Abstand zur nächsten sitzenden Person unter 1.5 m liegt. So können die Schülerinnen und Schüler die Masken abnehmen, sobald sie im Unterrichtszimmer an ihrem Platz sitzen. 
    Diese Ausnahme gilt also nicht in Unterrichtseinheiten, während derer die Schülerinnen und Schüler bzw. Lehrpersonen nicht an ihren Plätzen sitzen und die mit gegenseitiger Nähe verbunden sind. Z. B. müssen Lehrpersonen, wenn sie die 2 m-Abgrenzung verlassen und während des Unterrichts durch die Schülerreihen gehen, eine Maske tragen. Ebenso müssen SuS bei experimentellem bzw. praktischem Arbeiten in Zweier- oder Kleingruppen in Laborräumen, Computerzimmern, Laboratorien oder Werkstätten eine Maske tragen.
  2. Lehrpersonen, die im Fachschaftszimmer ihren Arbeitsplatz eingenommen haben, können ihre Maske abnehmen. 
  3. Wer sich in der Mensa zum Essen setzt, nimmt seine Maske ab.
  4. Keine Maskenpflicht gilt für den Sportunterricht.

 

​​​​​​Weitere besondere Ausnahmen von der Maskenpflicht

Personen, die aus medizinischen Gründen keine Masken tragen können, haben ein ärztliches Zeugnis vorzuweisen. Gestützt auf das ärztliche Zeugnis werden solche Personen durch den Rektor von der teilweisen Maskenpflicht befreit. 
Keine Maskenpflicht gilt ausserhalb der Pausen für das Team des Hausdienstes, sofern nicht mit anderen Personen ausserhalb des Hausdienstes gearbeitet wird. Während der Unterrichtspausen trägt auch das Personal des Hausdiensts in den Gängen und Foyers eine Maske.

 

Maskenanschaffung

Schülerinnen und Schüler organisieren sich selber ihre eigenen Masken. Pro Halbtag ist mindestens eine Maske mitzunehmen. 
Wenn eine Schülerin oder ein Schüler die Maske vergessen hat, erhält sie umgehend von der unterrichtenden Lehrperson eine Maske ausgehändigt. Dazu sollten die Lehrpersonen ein bis zwei Reservemasken bei sich haben. Unterlassungen oder Verstösse seitens der Schülerinnen und Schüler gegen die Maskenpflicht melden die Lehrpersonen der Klassenlehrperson.
Für Lehrpersonen und das Personal von Verwaltung und Betrieb stellt die Schule Masken (über die KDMZ) zur Verfügung. In den Fachschaftszimmern sowie den Büros befinden sich kleine Depots von Masken. Über hd@bzu.ch kann der Fachschaftsvorstand die Auffüllung des Depots bestellen (ab einem Restbestand von 50 Masken). Der Vorrat des BZU an Masken unterschreitet nie die Anzahl von 5000 Masken.

 

Empfehlungen

  1. Es wird empfohlen, dass SuS auf dem Schulweg und während des Wechselns des Unterrichtszimmers zwischen HG und PSC Masken tragen.
  2. Wer sich mit Maske sicherer fühlt, darf diese freiwillig jederzeit tragen. Dies gilt speziell für den Unterricht.
  3. Es wird empfohlen, das SwissCovid App für das Contact Tracing zu installieren.

 

Controlling

Die Schulleitung der KUS ist verpflichtet, die Einhaltung der Maskenpflicht an der KUS sicherzustellen. Während der ersten Woche stellen am Morgen Eingangskontrollen und Stichproben sicher, dass die Maskenpflicht eingehalten wird. Alle Lehrpersonen und der Hausdienst sind verpflichtet, die Maskentragpflicht bei Schülerinnen und Schülern einzufordern. 

Allgemeine Hygieneregeln des BAG
 

  1. Hände regelmässig waschen oder desinfizieren vor dem Eintreten oder nach dem Verlassen des Unterrichtszimmers.
  2. Tische werden durch SuS bei jedem Wechsel des Unterrichtszimmers mit Hygienetuch abgewischt.
  3. Kein Essen und Trinken teilen.
  4. In Taschentuch oder Armbeuge husten und niesen.
  5. Korrektes Verhalten auch ausserhalb der Schule.

 

Desinfektion und Hygiene

An den Haupteingängen stehen 9 Hygieneautomaten zur Verfügung. Zusätzlich sind in Klassenzimmern, Gängen und Kopierräumen weitere 136 Desinfektionsmittelstationen aufgestellt. In den Unterrichtszimmern werden Hygienetücher zur Verfügung gestellt. Für Unterrichtszimmer mit Lavabos und Seife wird auf Desinfektionsmittel verzichtet. Unterrichtsräume mit gemeinsam genutzten Materialien (BG, Musik, Naturwissenschaften, Sport) werden zusätzlich mit Desinfektionsmittel und/oder Hygienetüchern ausgestattet.

 

Reinigung

Häufig genutzte Oberflächen wie Schalter, Fenster- und Türfallen/-griffe (öffentliche Räume), Treppengeländer, Getränkeautomaten, WC-Infrastruktur und Waschbecken sowie weitere von mehreren Personen genutzte Gegenstände und Geräte werden 3-4 mal pro Tag gereinigt.
Es werden nur geschlossene Abfalleimer in die WC-Anlagen gestellt. Die Reinigung der WC-Anlagen erfolgt 3 mal täglich.
Der Sportboden wird durch die Hauswartung täglich gereinigt.
Die Garderoben und Duschen werden mehrmals täglich geputzt und desinfiziert.

 

Lüften

Der Zimmerwart der Klasse ist zuständig, dass während den Pausen die Fenster geöffnet und danach wieder geschlossen sind. Bei einer Schlechtwetterprognose muss der Zimmerwart die Fenster beim Verlassen des Zimmers nach dem Unterricht unbedingt schliessen.

 

Regelung gemeinsam genutzte Objekte

Überall, wo im Unterricht Material ausgetauscht oder gemeinsam benützt wird, sind vor und nach dem Unterricht die Hände zu waschen. Das Material ist nach dem Unterricht zu desinfizieren.
Auf das Herumgeben von Anschauungsmaterial in der Klasse wird verzichtet. In den betroffenen Zimmern stehen Hygienetücher oder Desinfektionsmittel zur Verfügung. Das Austeilen und Einsammeln von Papier (z. B. Prüfungen) wird über ein «Depot» gelöst.

 

Trinkwasser-Stationen

Die Trinkstationen dürfen nur für die Füllung von Wasserflaschen genutzt werden. Alle SuS nehmen eine eigene Wasserflasche mit.

Allgemeine Regel

Es ist bei allen interpersonellen Kontakten möglichst ein Abstand von 1.5m einzuhalten. Ausnahme sind Erst- bis Drittklässlerinnen und -klässler: Für sie gilt keine Abstandsregel.

 

Aussenbereichsregel

Im Aussenbereich gilt für alle Personen ausser den Erst- bis Drittklässlerinnen auf dem Schulareal die Abstandsregel von mindestens 1.5 m.

 

Eingänge & Gänge

Die Eingänge werden wieder beidseitig offengehalten. Die Treppenhäuser können im Gegenverkehr begangen werden. Die «Strassenführung links/rechts» in den Gängen mit 1m Pufferzone bleibt bestehen. Die Unterrichtszimmer werden in den Pausen weiterhin nicht abgeschlossen.

 

Schulweg

Auf dem Schulweg werden ebenfalls die Verhaltensregeln eingehalten:

  1. Auf dem Schulweg inkl. im öffentlichen Verkehr gilt für alle ein Abstand von 1.5 m, falls nicht möglich sind Schutzmasken zu benutzen.
  2. Gemeinsamer Schulweg möglichst nur mit Kameradinnen und Kameraden der gleichen Klasse.

 

Instrumentalzimmer

Der Instrumental-Unterricht der KUS wird in Räumlichkeiten verschoben, in welchen die Anforderungen von mindestens 3 m Abstand und regelmässiges Lüften eingehalten werden können.

 

Weitere Räumlichkeiten

In allen weiteren Räumlichkeiten (Aula, Alpha, Sitzungszimmer etc.) wird der Abstand von 1.5 m eingehalten. Kann der Abstand nicht gewährleistet werden, so sind Schutzmasken zu tragen. Insbesondere ist für (kulturelle) Veranstaltungen die Maskenpflicht für Besucherinnen und Besucher zwingend. Die Schüleraufenthaltsräume werden geöffnet – die Bestuhlung erfolgt mit 1.5 m Abstand. Die Lounge im 201A und 252D werden geöffnet. Das Aquarium bleibt nur für U-Klassen geöffnet.

 

Mensa

Die Bestuhlung der Mensa bleibt bei 6 Stühlen pro Tisch mit 1.5 m Abstand zwischen den Tischen. Es gibt keine Selbstbedienung. Im Wartebereich sind 1.5 m Abstände eingezeichnet. Die Masken dürfen erst beim Absitzen abgezogen werden. Externe Gäste sind keine zugelassen.

 

Entlastung der Mensa

Zur Entlastung der Mensa stehen den SuS weiterhin ganztägig das Alpha (3. bis 5. Klässler mit 1.5 m Abstand) und Beta (für U-Klassen ohne Regelung) als Essraum zur Verfügung.

 

Nutzung der Mediothek

Das Personal wird durch eine Plexiglasscheibe geschützt. Die Anzahl Besucher in der Mediothek wird auf max. 20 Personen inkl. Personal eingeschränkt. Im Loungebereich gilt die Maskentragpflicht.

 

WC-Anlagen

Die WC-Anlagen sind geöffnet. Die SuS dürfen auch während den Unterrichtszeiten auf die Toiletten. Es gilt explizit die Maskentragpflicht. An den Türen wird aufgefordert, die Toiletten nicht als Aufenthaltsraum zu benutzen.

Alle Klassen haben für ihren Unterricht in allen Lektionen dieselbe Sitzordnung. Diese Sitzordnung muss beibehalten werden. Dafür ist der Klassenchef verantwortlich. Es gibt allerdings Zimmer, die leicht unterschiedliche Sitzordnungen bedingen. Deshalb müssen alle Lehrpersonen die Klasse im Unterricht fotografieren und müssen das beschriftete Foto ( Klasse-Fach-[Wochentag], z. B. G4d-D-Dienstag ) in den Ordner «Corona-Sitzordnungen» im Balloon hochladen. ( Der Wochentag ist nur nötig, falls der Unterricht in verschiedenen Zimmern mit unterschiedlichen Sitzordnungen stattfindet. )

 

Sportlehrpersonen

Sportlehrpersonen unterrichten ohne Maske, solange der Abstand von mindestens 1.5 m zu allen Schülerinnen und Schülern der 1. bis 6. Klassen eingehalten wird.

 

Sport in den 1. bis 3. Klassen

Die 1. bis 3. Klassen haben ohne Abstandsregel untereinander und ohne Maskenpflicht Sportunterricht.
Weder für die Garderobe noch für die Duschanlagen im Sport besteht eine zahlenmässige Beschränkung oder eine Abstandsregel. Für das Umziehen in der Garderobe gilt die Maskenpflicht.
Nach dem Deponieren der Wertsachen werden die Hände desinfiziert.

 

Sport in den 4. bis 6. Klassen

Die Klassengrösse ist auf maximal 15 SuS beschränkt. Das heisst, bei grösseren Klassen werden zwei Gruppen gebildet, welche dann alternierend einmal in der Einzellektion und einmal in der Doppellektion den Unterricht besuchen. 
Beim Unterricht muss die Abstandsregel von mindestens 1.5 m zwischen den Schüler-innen und Schülern zwingend eingehalten werden. Es gilt aber keine Maskenpflicht.
Für das Umziehen in der Garderobe gilt die Maskenpflicht. Die Maske wird in der Garderobe gelassen.
Nach dem Deponieren der Wertsachen werden die Hände desinfiziert.
Für die Duschanlagen im Sport bleibt eine Beschränkung von 8 Personen. Die SuS werden gestaffelt zum Duschen geschickt.

 

Sportmaterial

Sämtliches Sportmaterial kann wieder benutzt werden. Nach der Lektion muss dieses aber (wenn möglich) desinfiziert werden.

 

Kraftraum

Der Kraftraum wird für den Sportunterricht und für Lehrpersonen und Personal geöffnet. Der Zutritt erfolgt über die Galerie mit einem Eintrag in eine Liste (Name/Beginn/Ende).

 

Externe Vereine

Für externe Vereine entfällt die Maskenpflicht im Sporttrakt. Bei Veranstaltungen der Vereine gilt das Schutzkonzept des Veranstalters. Die Duschen werden für die externen Vereine mit der Beschränkung von 8 Personen pro Garderobe freigegeben. Die Vereine tragen die Kosten für die Zwischenreinigung.

Für Exkursionen, Lager, Projektwochen und andere Spezialanlässe mit grösseren Ansammlungen werden separate Schutzkonzepte erstellt. 

Bei Krankheitssymptomen

Weist jemand während der Präsenzzeit Anzeichen von COVID-19 auf ( Halsweh, Husten, Fieber ) so erfolgt eine umgehende Meldung an die Lehrperson:

  • Die Lehrperson schickt die Schülerin oder den Schüler mit Maske nach Hause
  • Die Schülerin oder der Schüler informiert die Eltern und geht ohne ÖV-Nutzung nach Hause

Die Lehrperson informiert die zuständige Schulleitung.

 

Quarantänevorschriften

Die Quarantänevorschriften für Reisende, die aus Risikoländer zurückkehren, gelten auch für Kinder und Jugendliche. Jene Schülerinnen und Schüler, die aus diesen Gründen nicht in die Schule kommen können, erhalten eine entschuldigte Absenz, haben aber kein Anrecht auf Fernunterricht. Wenn eine Lehrperson weiss, dass ein Kind aus einem Risikoland eingereist ist und sich die Familie nicht an die Quarantänevorschriften hält, wird dieses Kind nach Hause geschickt. Die Schule macht eine Meldung an den kantonalen schulärztlichen Dienst (SAD).