Von Orwell bis Mark Forster: PPP-Schwerpunktfachwoche in Berlin

Von Orwell bis Mark Forster: PPP-Schwerpunktfachwoche in Berlin, Foto: Stella Borowski (G5d)

Die Schwerpunktfachwoche der PPP-Klasse begann bereits am frühen Sonntagmorgen. Mit dem Zug fuhren wir von Zürich nach Berlin. Während der neunstündigen Fahrt wurde geredet und gelacht, alle waren gespannt auf das, was diese Woche bringen würde. 

Enttäuscht wurden wir nicht, Berlin hatte viel zu bieten. Am Mittwochabend faszinierte uns ein Theaterstück zum Buch „1984“ von George Orwell. Ein Highlight der Woche war sicherlich das Fantreffen mit dem deutschen Sänger Mark Forster, das einige Schüler: innen besuchten. Auch der Escape Room in kleineren Gruppen war ein unvergessliches Erlebnis. 

Als Projektarbeit betrachteten wir die Alltagsdiskriminierung aus verschiedenen Blickwinkeln der drei Ps (Psychologie, Philosophie und Pädagogik). Zuvor hatten wir das Thema intensiv im Unterricht behandelt. Nun sollte die Theorie in der Praxis angewendet werden. Wir sollten Alltagsdiskriminierung bewusst wahrnehmen, beschreiben sowie Lösungsansätze finden. Dafür wurden Strassenumfragen durchgeführt oder das Verhalten von Personen beobachtet und dokumentiert. Eine Gruppe befragte Polizisten nach ihrer Sicht auf Rassismus, eine andere befasste sich mit Sexismus. Am Ende entstanden spannende Plakate, die die Auseinandersetzung mit Diskriminierung auf verschiedene Weisen darstellten.  

Abgerundet wurde die Woche mit einem letzten gemeinsamen Abendessen an einem Streetfood-Markt direkt an der Spree. Erfüllt von den eindrücklichen Erlebnissen packten wir am Freitag unsere Koffer und verabschiedeten uns von Berlin.