«Wechselunterricht» an der Kantonsschule Uster ab Montag 25. Januar

Wechselunterricht, Symbolbild Medienarchiv KUS

Aktuell ist die Lage an der Kantonsschule Uster betreffend Quarantänefälle und die Zahl positiver Testungen ruhig. Die Sorge um die neue Mutation des Coronavirus und deren leichtere Übertragbarkeit veranlasst die Bildungsdirektion, verstärkte Massnahmen zu ergreifen (Medienmitteilung vom 21.01.2021): «An den Mittelschulen soll die Zahl der Schülerinnen und Schüler reduziert werden. Ziel ist es, die Ausbreitung der neuen Varianten des Coronavirus einzudämmen, gleichzeitig aber den Schülerinnen und Schülern einen möglichst normalen Schulbetrieb zu ermöglichen. Die kantonalen Mittelschulen, […]  müssen bis spätestens am 01.02.2021 die Anzahl der täglich vor Ort anwesenden Schülerinnen und Schüler um rund die Hälfte reduzieren.» Die Kantonsschule Uster setzt diese Massnahmen bereits ab Montag 25.01.2021 mit einem eigenen Doppelmodell «Wechselunterricht» um.

Modell «Wechselunterricht» Unterstufe: Die eine U-Klassenstufe besucht als Ganzklasse den Präsenz-Unterricht nur am Morgen (bis 13 Uhr), die andere U-Klassenstufe nur am Nachmittag. Der Rhythmus wird allwöchtenlich zwischen den Klassenstufen U1 und U2 gewechselt. Während den gemäss Stundenplan stattfindenden Unterrichtslektionen zu Hause findet Vertiefungsunterricht mit eigenständiger Bearbeitung von Aufträgen statt.
Modell «Wechselunterricht» Oberstufe: Je zwei Klassenstufen besuchen während einer Woche je als ganze Klasse den vollen Präsenz-Unterricht. Die anderen beiden Klassenstufen haben gleichzeitig Vertiefungsunterricht mit eigenständiger Aufgabenbearbeitung zu Hause. Der Rhythmus wird allwöchtenlich zwischen den Klassenstufen 4 / 6 und 3 / 5 gewechselt.

Das Modell Unterstufe verringert die Zahl der Mensabesuche, so dass die Zahl der Kontakte ohne Maske reduziert werden kann. Das Modell Oberstufe reduziert die tägliche Belastung im ÖV. Der Wechselunterricht führt insgesamt dazu, dass nur etwa die Hälfte der Schülerinnen und Schüler gleichzeitig an der Schule sind.
Der umgehende Start des Wechselunterrichts ermöglicht bis zu den Ustemer Sportferien dessen zweimalig vollständigen Durchgang. Begleitet wird der Wechselunterricht von einem individuellen Betreuungssystem vor Ort für Schülerinnen und Schüler, die zu Hause keine geeignete Lernumgebung vorfinden. Zusätzlich empfiehlt die Schulleitung den Eltern, für ihre Kinder die Umstellung auf die sichereren FFP2-Masken zu erwägen.

Der «Wechselunterricht» stellt den Schulbetrieb vor grössere Belastungen. Unsere Schule ist zwar gut vorbereitet und hat aus den Zeiten des Lockdowns und Halbklassen-Unterrichts erfolgreich Lehren gezogen. Aber dennoch müssen alle Beteiligten nun ihr Bestes geben, damit der Abschluss der Probezeit und das Ende des Promotionssemesters gut gelingen.

23.1.2021 Rektor