Bildnerisches Gestalten

Auge, Hand und Geist: Ein feines Zusammenspiel zwischen Beobachtung, praktischer Arbeit und Reflexion machen dieses Fach besonders.

Interessierst du dich für Kunst und Design? Möchtest du kulturell bedeutsame Kunstwerke betrachten und in selbstständiger praktischer Arbeit verschiedene Kunstformen kennenlernen, um deinen eigenen Ideen Form zu verleihen? Das Schwerpunktfach Bildnerisches Gestalten bietet dir einen facettenreichen und persönlichen Zugang zur Kunst!

Im Schwerpunktfach Bildnerisches Gestalten beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler vertieft mit einer breiten Palette an analogen und digitalen bildnerischen Ausdrucksformen wie beispielsweise Zeichnung, Malerei, Architektur, analoge und digitale Fotografie, Adobe Photoshop, Drucktechniken, Modellieren, Illustration, Animation und Film. 
Der Unterricht fördert individuelles, projektbezogenes und selbständiges Arbeiten. Die eigene visuelle Wahrnehmung, die Vorstellungskraft sowie das Ausdrucksvermögen stehen im Zentrum.
Neben der praktischen Arbeit werden im Kunstgeschichteunterricht Werke aus der Kunstgeschichte von der Epoche der Renaissance bis zur Gegenwart behandelt. Durch die Begegnungen mit Künstlerpersönlichkeiten und ihren Werken und das Nachdenken über deren gesellschaftliche Bedeutung wird Kunstgeschichte lebendig.
Exkursionen sowie eine Schwerpunktfachwoche in einer kunstgeschichtlichen Metropole (z.B. Berlin, Wien, Rom, Venedig) ermöglichen das Betrachten und Reflektieren von Kunst in einem erweiterten Kontext.

 

 

Was eine Schülerin der 6. Klasse über das SPF Bildnerisches Gestalten sagt:

«Mein Hauptgrund für die Wahl des Schwerpunktfaches BG war, dass ich ein Interesse an Gestaltung und kreativem Arbeiten habe. Das Kennenlernen von diversen künstlerischen Medien (analoge und digitale Fotografie, Öl-Malerei, Aquarellieren, Modellieren, verschiedene Druckmethoden) bietet eine Abwechslung zum restlichen Schulalltag. Das kreative, kritische Hinterfragen ist Teil des Unterrichts, und das Philosophieren über verschiedene Themen ist erwünscht. Es geht nicht nur darum, vorgegebene Inhalte auswendig wiederzugeben. Ich geniesse diese Freiheit und konnte meine künstlerischen Fähigkeiten weiterentwickeln. Im Schwerpunktfach BG lernt man auch, sein Wissen praktisch anzuwenden.

Am meisten fasziniert mich, dass ich Kunst besser verstehe. Ich habe gelernt, Kunst in einen historischen Zusammenhang zu setzen und mir eine Meinung zu bilden. Wenn ich ins Museum oder in eine alte Kirche gehe, kann ich Verknüpfungen machen mit Bildern, die wir im Unterricht besprochen haben.
Um ins BG-Profil zu kommen, ist es nicht wichtig, von Anfang an extrem begabt zu sein, sondern dass man den Willen hat, sich mit Kunst zu beschäftigen.» Felicia Harder, G6e

 

4 Fragen zum Schwerpunktfach Bildnerisches Gestalten:

Semester 3.1 und 3.2: zwei Lektionen BG
Semester 4.1: zwei Lektionen BG und zwei Lektionen Kunstgeschichte
Semester 4.2: zwei Lektionen Werken und zwei Lektionen Kunstgeschichte
Semester 5.1: zwei Lektionen BG
Semester 5.2, 6.1 und 6.2: zwei Lektionen BG und zwei Lektionen Kunstgeschichte

Nein, doch ein Interesse für Kunst, sowie Neugier und Engagement visuelle Gestaltungsformen zu verstehen und zu erproben.

Mit der Wahl von Sprach- resp. musischem Profil und dem entsprechenden Wahlpflichtfach BG oder einer weiteren Sprache.

Es kann vorkommen, dass Klassen aus verschiedenen Profilen zusammengesetzt werden. 

 

Voraussetzungen, die eine typische Schülerin / ein typischer Schüler mitbringen muss:

Schülerinnen und Schüler, die sich für das Schwerpunktfach Bildnerisches Gestalten entscheiden, haben Lust in die vielfältige visuelle Welt von Alltag und Kunst einzutauchen und sie zu verstehen. Sie begegnen bildnerischen Ausdrucksmitteln neugierig und mit Freude. Gefordert sind dabei Engagement, Experimentierfreude und Selbstdisziplin.